24. 9. 2019
Schon länger haben wir keine Neuigkeiten aus Klenovec mehr geteilt, also holen wir es wenigstens im Rückblick ein wenig nach. Seit dem Winter ist es uns gelungen, mehrere neue Aktivitäten zu starten. Sie kamen eine nach der anderen dazu, bis sich am Ende fast die ganze Woche gefüllt hatte.
Die Montage standen im Zeichen des Sports. Ab 16 Uhr gab es Sport für Kinder bis 14 Jahre. Wir spielten Völkerball und Fußball, warfen auf den Korb und probierten verschiedene Hindernisparcours und Spiele aus. Danach hatte Martin ab 17:30 Uhr Fußball für die älteren Jungen. Wir möchten uns sehr bei der Direktorin der Grundschule Vladimíra Mínáča bedanken. Sie hat uns erlaubt, die Aktivitäten in ihrer Turnhalle durchzuführen.
Am Dienstag fingen wir um drei Uhr an, nach dem Mittagessen. Míša kochte mit den Mädchen. Vor allem bereiteten sie dabei das Essen für die abendliche Bibelstunde vor. Wir backten verschiedene Buchteln und Gugelhupfe, am liebsten aber machten die Mädchen Schokoladenmuffins. :-) Martin gab den Kindern Kunstunterricht. Zuerst lernten die Kinder, nach Vorlagen zu zeichnen, nach und nach kam auch das Malen mit Farben dazu. Damit sich die Kinder Mühe geben, veranstalteten wir auch zwei Kunstwettbewerbe mit Preisen. Am Abend schlossen wir dann mit dem Bibelunterricht für Erwachsene ab.
Am Mittwoch baute Martin mit den Jungen in den Werkstätten Schwerter und Schilde. So lernten sie, Holz zu bearbeiten und geduldig bis zum fertigen Stück zu kommen. Das anschließende „Schwertkämpfen“ war nicht weniger beliebt als das Bauen selbst. :-) Míša traf sich inzwischen mit den älteren Mädchen in einer Gruppe. Sie lasen in der Kinderbibel, tranken Tee und kochten danach etwas Gutes oder bastelten etwas Schönes.
Die Donnerstage waren frei, damit wir auch einmal hinauskamen oder uns ein wenig ausruhen konnten.
Am Freitag fuhren wir nach Hnúšťa und halfen bei der Vorbereitung der Kinder auf die erste heilige Kommunion. Am Abend konnte dann der Jungenclub „Klínovcakére legendy“ beginnen. Die Jungen trafen sich zu Brettspielen, aber es gab auch Raum zum Singen und zum Lesen in der Bibel.
Am Wochenende traf sich Míša mit den Mädchen zum Gärtnern. Wegen der fortschreitenden Schwangerschaft und des wachsenden Bäuchleins musste sie davon aber bald Abstand nehmen.
Alle Aktivitäten fanden bei uns zu Hause im unteren Stockwerk statt, das wir dafür hergerichtet hatten. Seit den Ferien mussten wir sie jedoch vorerst beenden, weil einige Räume umgebaut und ein eigener Eingang eingerichtet werden müssen.